Gesund@home:

Bewegung:

Zu lange Sitzzeiten machen immunschwach. Daher wäre mein Vorschlag sogenannte Sitting breaks einzuführen: alle 30 Minuten wird die sitzende Tätigkeit durch eine intensive 1 minütige Bewegungseinheit unterbrochen. Die Herzfrequenz sollte dabei auf über 110 gesteigert werden.

Bewegungsideen dazu:

  • Liegestütz
  • Kniebeugen
  • Springschnur springen
  • sogenannte Jumping jacks (Hampelmänner)

Im praktischen Leben ist es wahrscheinlich utopisch, dies alle 30 Minuten durchzuführen. Aber es gilt: je öfter es gelingt, desto besser ist es.

Hoch intensive Trainingseinheiten (HIIT) über 30 Minuten täglich:

Hier geht es vor allem um Krafttraining und die damit verbundene Förderung der körpereigenen Produktion einer bestimmten Immunsubstanz, nämlich dem Lactoferrin.
Lactoferrin ist in relativ hohen Mengen in der Muttermilch enthalten und hat stark antivirale, antifungale (Pilz) und antibakterielle Wirkung. Lactoferrin hemmt erwiesenermaßen COVID 2, welches dem COVID 19 sehr ähnlich ist. Sollte man bereits erkrankt sein, ist die Gabe von Lactoferrin in hoher Dosierung eine gute Idee.

 🙂  Das Krafttraining muss hochintensiv gestaltet werden, erst wenn die Muskeln schmerzen produzieren wir dieses Lactoferrin.

Zum Thema Nahrung:

Hier gilt vieles, was immer gültig ist:

Intermittierendes Fasten, d.h. innerhalb von 8 Stunden, wenn möglich nur 2 Mahlzeiten essen und 16 Stunden fasten hat auf das Immunsystem sehr gute Wirkung.

Derzeit ist es noch wichtiger auf unser Mikrobiom zu achten als sonst. Im Darm sitzt etwa 70 % unseres Immunsystems. Es leben enorme Mengen an Viren, Bakterien und Pilzen im Darm und zwar im gesunden Fall in einem stabilen Ökosystem, dass sich selbst kontrolliert.

Pilze induzieren die Produktion von Interferon μ über Glucan und kontrollieren damit auch die Virenmenge. D.h. wiederum, dass wir mit unserer Nahrung die Produktion von Interferon μ fördern sollten, denn diese Substanz ist wirklich virenFEINDLICH!

 🙂 Also bitte Pilze aller Art in möglichst großen Mengen essen.

Außerdem sollten wir so viele unterschiedliche Pflanzen, wie möglich, essen. Alle Farb-, Aroma- und Duftstoffe in den verschiedensten Pflanzen haben auf unser Immunsystem eine positive Wirkung. Für unser Mikrobiom ist es zusätzlich von großer Bedeutung, dass wir ausreichend Faserstoffe aufnehmen, das ist nämlich das „Futter“ für unsere Darmbakterien.

Es gilt: je höher die Diversität der Pflanzen in der Nahrung, desto höher die Diversität unserer Darmbakterien und desto besser die Immunfunktion.

 🙂 Lasst euch nicht abschrecken: die Empfehlung lautet 30 verschiedene Pflanzen pro Woche zu essen. Das ist leichter als man denkt. Bitte probiert es einfach aus und erzählt mir, wie es euch damit geht.

Wichtig ist auch eine ausreichende Versorgung mit Omega 3 Fettsäuren, Selen, Jod,… sprich mit Fisch und Meeresfrüchten.

Fisch und Meeresfrüchte produzieren selbst ebenfalls Bakterien (Streptomyces), die antiviral sind und die essen wir dann einfach mit am besten täglich ansonsten gilt wieder so oft wie möglich.

Unsere idealen Proteinspender sind jetzt neben Fisch und Meeresfrüchten, Geflügel und Eier.

🙁 Getreide, Zucker, Fertigprodukte, Kuhmilchprodukte, zu viel Stärke in der Nahrung, … belastet nur unseren Darm.
Das wisst ihr bereits. Also hier einsparen, so gut es jedem möglich ist.

Andere immunstärkende Maßnahmen:

Hitze mögen Viren gar nicht. Und nein, damit kann man sie leider nicht umbringen. Aber man kann verhindern, dass sie sich massiv vermehren. 2 x wöchentlich ein heißes Bad ist demnach nicht nur entspannend.

Super pushen können wir unser Immunsystem auch mit sehr kalten Bädern. Wenn es für euch möglich ist, 2x pro Woche, allerdings relaxt das nicht so sehr. Kalte Duschen sind ebenfalls wirksam.

Lachen, schöne Gedanken und gemeinsame (wenn auch eingeschränkte) Aktivitäten, wie Spieleabende heben nicht nur die Stimmung sondern reduzieren auch Stress. Und Stress ist bekanntlich immunsuppressiv. Daher lasst uns das Beste aus dieser Situation machen und uns dankbar dafür sein, dass in Österreich die Situation so gut gemeistert wird.

Als letzten Punkt möchte ich noch kurz erwähnen, welche Nahrungsergänzungen jetzt am sinnvollsten sind:

Vitamin C hat antivirale Effekte, es erhöht die Bildung von Antikörpern und Leukozyten (Abwehr von Viren und Bakterien). Phagozyten (Fresszellen des Immunsystems) sind Vitamin C abhängig.

Zink gehört zum antioxidativem Schutzsystem unseres Körpers, fördert die körpereigene Abwehr gegen Bakterien und Viren und wird zur Bildung von Immunabwehrzellen benötigt. Bei Zinkmangel haben virale Erkrankungen aber auch Erkrankungen der Atemwege ein leichteres Spiel. Im Fall einer Infektion steigt der Zinkbedarf deutlich an, da die gesteigerte Immunaktivität einen erhöhten Verbrauch hat.

 🙂 Ein guter Vitamin D Spiegel ist essentiell für unsere Immunabwehr, d.h ein Vitamin D Mangel macht wesentlich anfälliger für Infektionen.

L-Glutamin ist die am häufigsten vorkommende freie Aminosäure des Körpers und die wichtigste Energiequelle für Immunzellen. In der Nahrung kommt sie am häufigsten in Fleisch, aber z. B. auch in Cashew Nüssen vor. Besonders wichtig ist es für die Immunfunktion der Schleimschicht des Körpers, z.B. für die Atemwege. In dieser Schleimschicht wird mit Hilfe von Glutamin einer der wichtigsten Antikörper der Immunabwehr produziert, dem Immunglobulin A. Dadurch können Erreger viel schwerer an der Schleimhaut anheften und uns krank machen.

Über Lactoferrin habe ich euch bereits bei Bewegung etwas erzählt. Natürlich kann man es auch als Nahrungsergänzung präventiv verwenden. Dies ist vor allem für diejenigen unter euch zu überlegen, die täglich arbeiten müssen und daher Kontakt zu anderen Menschen haben.

Im Wesentlichen sind das die Ergebnisse meiner Recherchen.

Jetzt brauchen wir nur noch abwarten und Tee trinken, was echt eine gute Idee ist, weil Heißgetränke die rasante Vermehrung von Viren senken. Am besten eignen würde sich Süßholzwurzeltee, da der Inhaltsstoff Glycerin stark antiviral wirkt. Und falls ihr etwas Süßes für die Nerven benötigt, ist jetzt Lakritze sehr empfehlenswert. Lakritze wird nämlich auch aus Süßholzwurzel produziert.

Alles Liebe eure Christine

Mag. Christine Feeberger

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